Sponsoren & Partner

Auch dieses Jahr sind wir als ausrichtender Verein auf finanzielle-und materielle Hilfe sowie auf Unterstützung durch Sponsoren und Förderer angewiesen.
Unser besonderer Dank gilt an dieser Stelle den langjährigen Hauptsponsoren, Sponsoren, Partnern und Unterstützern.

Kurzgeschichte INTERNATIONALER SPRINGERTAG ROSTOCK
Am 16. März 1950 wurde der Bau einer Schwimmhalle in Rostock beschlossen. Fünf Jahre später, am 7. Oktober 1955, wurde die große Schwimmhalle in der Nähe des Ostseestadions feierlich eröffnet. Sie wurde so konzipiert, dass unter ihrem dreizehn Meter hohen Dach neben einem 25-m-Schwimmbecken auch ein separates Sprungbecken mit einer Zehnmetersprunganlage untergebracht wurde, obwohl es an Ostdeutschlands Ostseeküste bislang noch gar keine Wasserspringer gab. Diese Sportart hatte in Mecklenburg keine Tradition.
Bei der Erötfnung wurde das Schwimmbad auf den Namen "Neptun" getauft. Es war das erste Hallenbad in Norden Ostdeutschlands und zu seiner Zeit das modernste in Europa. Als sich der Sportclub Empor Rostock gründete und sich darin die Abteilung Schwimmen etablierte, in der auch die Sektion Wasserspringen ein Zuhause fand, sollten von nun an auch die Sprunganlagen in der Halle durch Wasserspringer genutzt werden.
Keine Wasserspringer an der Ostseeküste? Das änderte sich mit Heinz Kitzig, der zwischen 1938 und 1954 Vize-Europameister, Studentenweltmeister und vielfacher Deutscher Meister im Turmspringen war (Mai 1966 verstorben)
und dem schlesischen Landesmeister Max Kinast (13.06.1929). Beide kamen als Nachwuchstrainervon Dresden nach Rostock, um hier Talente zu finden und auszubilden. Nach den Trainingseinheiten saßen beide Trainer manchmal noch bei einem Bier in der Gaststätte der Neptun-Halle. Neben Fachsimpelei über Trainingsmethodik und deren Erfolge schmiedeten die beiden auch Pläne für die Zukunft. Um ihre talentierten Schützlinge an Top-Niveau heranzuführen, entstand die ldee für einen internationalen Vergleich. Da die Mächtigen der Stadt in dieser Zeit bemüht waren, Rostock eine wichtige Rolle im Ostseeraum spielen zu lassen, brauchten Kitzig und Kinast nicht Iange gegen Widerstände ankämpfen. Und so kam es, dass schon am 1 . Dezember 1956, also nur ein Jahr nach der Geburt der Schnaps-ldee, der 1. "lnternationale Springertag Rostock" im Hallenschwimmbad "Neptun" stattfand.. Die Teilnehmer kamen aus den sieben Ostseeanrainerstaaten. Die Sieger der Wettbewerbe von Brett und Turm hießen Heidi Jensch (Berlin) und Rudi Oertel (Gera) bzw. Bende Velin (Dänemark) und Jochen Ulrich (Dresden).
Für die Rostocker Wasserspringer des SC Empor Rostock kam dieser erste internationale Vergleich noch zu früh, doch schon wenige Jahre später (1960) konnten sich mit Christiane Lanzke, Heidi Zydeck und Klaus Konzorr erstmals Sportler des gastgebenden Vereins in die Siegerliste eintragen. Ein Jahr danach gewann mit dem Briten Brian Phelps erstmals ein "richtiger Klassenfeind".
Als durch die Rostockerin Christiane Lanzke, Silbermedaille 1962 bei den Europameisterschaften in Leipzig ersprungen, und durch die Doppel-Olympiasiegerin lngrid Krämer (1960 noch Dresdnerin), seit 1963 für den SC Empor
Rostock startetend, die Vorbildwirkung der Weltklassespringerinnen immer mehr Rostocker Wasserspringer an das internationale Niveau heranwachsen ließ, fand auch der Rostocker Springertag immer mehr internationale Beachtung und gewann an Bedeutung.
Nicht nur die Wasserspringer der Ostseeanrainerstaaten und aus Europa zog es nach Rostock. lnteressenten aus Übersee fragten bei den Organisatoren an und kamen zu den Wettkämpfen an die Ostseeküste. Hochkaräter wie Phi! Boogs (USA), Ulrike Knape ((SWE), Wolodja Wasin (UdSSR), Klaus Dibiasi (lTA), Gao Min (CHN) und natürlich DDRSportler wie Martina Jäschke (Halle), Christa Köhler (Rostock) und lngrid Krämer (Rostock) trugen sich in die Siegerlisten ein. Aber auch andere Rostocker Wasserspringer wie Helge Ziethen, Thomas Knuths, Klaus Konzorr, Christiane Lanzke, Heidi Becker, Dörte Lindner, Heidi Zydeck, Edda Heldt, Ramona Wenzel, Borris Lietzow, Stefan
Ahrens, Frank Sander, Frank Dütfer, Annika Walter.
Mit der Wiedervereinigung Deutschlands gab es plötzlich Meinungen, der lnternationale Springertag sollte nicht nur in Rostock ausgetragen werden, sondern in Deutschland reihum gehen. Dazu äußerte sich Max Kinast als damaliger Cheforganisator: "Wir haben den Verein "lnternationaler Springertag Rostock e.V." am 05.11.1990 gegründet, um erstens den traditionsreichen lnternationalen Rostocker Springertag als Veranstaltung zu retten und um ihn alljährlich in Rostock zu organisieren und durchzuführen. Es lag nicht in unserem Interesse, alle 5-8 Jahre wieder einmal dran zu sein. Der Springertag ist ein Teil der Rostocker Stadtgeschichte und an der wollen wir alljährlich fortschreiben.
Rostock ist das Mekka für die weltbesten Wasserspringer. Hier treffen sich alljährlich Europameister, Weltmeister und Olympiasieger. Hier wurden Weltneuheiten von Springern wie Phil Boogs (USA) und Jan Hempel (GER) vorgeführt."
Für die Austragung des 40. lnternationalen Rostocker Springertages 1995 hatte der Weltschwimmverband (FINA) beschlossen, dieses Rostocker Sportereignis in die Grand-Prix-Serie der Wasserspringer aufzunehmen, natürlich
verbunden mit zusätzlichen finanziellen Aufwendungen durch den Ausrichter. Dazu der damalige FINA-Präsident Mustapha Larfaoui: "Das weltweite lnteresse und die Aufmerksamkeit für Springer-Wettkämpfe werden immer größer
und ich bin mir sicher, daß die erste Austragung diese Grand-Prix der FINA in Rostock ein erfolgreiches Ereignis wird und somit dazu beitragen wird, die Bedeutung des Wasserspringens als FlNA-Disziplin zu erhöhen".
Der Rostocker Springertag erlebte in seiner Abfolge der Veranstaltungen etliche Anderungen in der Wettkampfausschreibung.
ln den ersten Jahren gab es nur die Wettbewerbe der Herren und Damen im Kunst- und Turmspringen.
1991 wurde das Wettkampfprogramm mit den Springen vom 1-m-Brett ergänzt (bis 1999). lm selben Jahr kam das Synchronspringen der Damen und Herren von Brett und Turm statt dessen hinein. Voraussetzung dafür waren allerdings die wettkampfgerechten Umbauten der Turmplattform und der 3-m-Sprunganlage.
Waren in den Anfangsjahren noch Wettkampfprogramme mit Pflichtsprüngen gefordert, haben sich seit etlichen Jahren international nur noch die Ausführung von Kürsprüngen in den Serien von Brett und Turm etabliert. Sehr zum Gefallen der Zuschauer.
2018 wurde in die Programmfolge erstmalig ein Mixed-Synchronspringen (ein Springer/eine Springerin) von Brett und Turm hinzugefügt. Damit kamen die Organisatoren innerhalb der Drei-Tages-Veranstaltung zeitlich an ihre Grenzen, weshalb für das Jahr 2019 geplant ist, die bisherige Veranstaltungsdauer von drei Tagen (Freitag-Sonntag) um den Donnerstag zu erweitern.
Denn es sind ja nicht nur die hochkarätigen sportlichen Vergleiche der weltbesten Wasserspringer, die die "Macher" um Cheforganisator Andreas Kriehn und Vereinspräsident Rainer Milles, "über die Bühne" bringen, sie bieten den
zahlreichen Zuschauern im Rahmen des Springertages in den Räumlichkeiten des Hallenbades "Neptun" auch ein sehens- und erlebenswertes Rahmenprogramm, zu dessen Höhepunkt am Wochenende immer der Auftritt der "Lustigen Springer" zählt, deren waghalsige Vorführungen immer wieder zu Beifallsstürmen hinreißen.
Der Weltschwimmverband FINA hat nun seit einigen Jahren schon die Rostocker Veranstalter als besten Ausrichter innerhalb der Grandprixserie ausgezeichnet.
Möglich wurde diese Anerkennung, weil sich um das Organsitationskommitee zahlreiche ehrenamtliche Helfer geschart haben, die alljährlich in ihrem übernommenen Verantwortungsbereich sich gewissenhaft in die Erfüllung der
übernommenen Aufgabe einbringen und somit auch auf dieser Ebene das Niveau des Rostocker Springertages hochhalten.
Viele von ihnen ehemalige Aktive des SC Empor oder des jetzigen Wasserspringerclub Rostock oder aus dessen unmittelbaren Umfeld.
Sicher trug und trägt auch das Wohlfühlambiente während des gesamten Aufenthaltes der teilnehmenden Mannschaften während der Tage in Rostock dazu bei, dass der Rostocker Springertag weltweit solch ein hohes Ansehen
genießt. Auch die Athmosphäre im Hallenschwimmbad "Neptun" wirkt als wohltuendes Argument. Als 2013 und 2015 die Ausrichtung der Halleneuropameisterschaften nach Rostock vergeben wurde, erlebte das Bad in Vorbereitung darauf eine "Verjüngungskur" und besticht seitdem in allen Räumlichkeiten mit bezauberndem Charme.
Zur 63. Auflage des Springertages 2018 sagte Vereinsspräsident Rainer Milles: "Der 63. Springertag und 24. FINA Diving- Grand-Prix reiht sich in diesem Jahr in viele nennenswerte Ereignisse hier im Norden ein. So begehen wir im
Juni den 23. Hansetag und im August die 28. Hanse-Sail, wir feiern 800 Jahre Rostock und im nächsten Jahr 600 Jahre Universität Rostock. Unser Sportevent gehört zu den ersten Highlights im Doppeljubiläumsjahr. Wir stehen
meiner Meinung nach für viele der besten Eigenschaften, die unsere Hansestadt zu bieten hat - Tradition, Kontinuität, Begeisterung, Weltoffenheit und Gastfreundschaft."
Und er ergänzte: "Wie in den Vorjahren sind wir als ausrichtender Verein auf finanzielle und materielle Unterstützung durch Sponsoren und Förderer angewiesen. Deshalb gilt unserer besonderer Dank dem langjährigen Hauptsponsor, der Stadtwerke Rostock AG, sowie dem lnterCityHotel Rostock, der RSAG, dem Handelshof Rostock, der lntersport- Gü Sport gmbH, dem Landesmarketing M-V, der Stralsunder Brauerei Störtebecker und allen, an dieser Stelle nicht genannten aber genau so wichtigen Sponsoren."

Hauptsponsoren

Partner

  • A&O Hotels and HOSTELS Holding AG
  • Gebr. Albrecht Schaumstoffverarbeitung und -Vertrieb KG
  • Augenarzt Dr. med Robert Kraak
  • BEHM Heizung u. Sanitätechnik
  • BERND BRÄUER VERLAG
  • Bistro Neptun
  • BIS Immobilien GmbH
  • Blumenfachgeschäft Guhl
  • Brandschutz- u. Rettungsamt der Hansestadt Rostock
  • Deutscher Schwimm verband
  • Dr. K. Hollborn & Söhne GmbH & Co KG
  • Eisbär Eis Produktions GmbH
  • Enterprise rent-a-car
  • Eurawasser Nord Gmb<H
  • Fensterservice Ratzmann
  • FLISTER Duraflex Equipment
  • Flughafen Rostock-Laage
  • FREIZEIT-SPORT-REHAZENTRUM
  • Gesundheitszentrum Burgwedel
  • Giltz Gebäudeservice
  • Glöde Spezial Gerüstbau
  • Handelshof
  • Hanse Allfinanz
  • Hanse Sail Büro
  • HEAD
  • Hotel Sportforum
  • Hotel Stolteraa
  • IKK Nord Servicecenter Schwerin
  • IKK Nord, Servicecenter Rostock
  • Ingenieurbüro Bollman
  • IntercityHotel Rostock
  • Intersport GÜ-Sport
  • Joost´s Ostsee-Express Busreisen GmbH
  • Junge DIE BÄCKEREI
  • Kantine „Zur Tanne“
  • Karls Erlebnis-Hof e.K.
  • Karls Markt OHG
  • Kayscan Digitaldruck GmbH
  • KfZ-Natzius
  • Landesmarketing Mecklenburg Vorpommern
  • Landessportbund Mecklenburg Vorpommern
  • Landhotel Rittmeister
  • LVM Versicherungen
  • Maschinen- u. Stahlbau Bergeler GmbH
  • Metallbau Ott
  • Montra GmbH Bauplanung
  • Notar Dr. Bernhard Pelke
  • Rostocker Straßenbahn AG
  • Rostocker Hausmeisterservice GmbH
  • Rostocker Personenschifffahrt, Rostock 7
  • RUX Reisen
  • Schwaaner Fischwaren GmbH
  • SPORTLICHT GmbH
  • Sport-Mode-Agentur JAN GRÄFE
  • Sportstudio Mensur Zlatic
  • Stadtwerke Rostock AG
  • Störtebeker Brauspezialitäten
  • SLV Halle GmbH
  • SLV Mecklenburg Vorpommern GmbH
  • Sportzentrum Schwanenteich
  • Tauchshop Rostock
  • TEWA GmbH
  • Travel Charme Hotel Binz
  • Travel Charme Hotel Kühlungsborn
  • Viactiv Krankenkasse
  • Warnowquerung GmbH & Co. KG
  • Zahnarzt Torsten Dähn

Internationaler Springertag Rostock e.V.

Info

Internationaler Springertag Rostock e.V.
Kopernikusstrasse 17
18057 Rostock
Tel.: +49 381 49 75 60
Fax: +49 381 49 75 699

E-Mail: >>> HIER <<<

Web: http://www.springertag-rostock.de

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