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Geschichten, die das Wasserspringen schrieb

Beim Internationalen Springertag bat einmal eine Trainerin die Schiedsrichterin, den Wettkampf verspätet anzupfeifen, weil ihr Sportler seine Lieblingsbadehose im Hotel vergessen habe und diese noch ganz schnell holen müsse.

Ein deutscher Trainer rief seiner Sportlerin im laufenden Wettkampf den Streckzeitpunkt zu. Dies ist nur im Training erlaubt. Im Wettkampf führt das zu 0 Punkten. In diesem Fall kostete es die Sportlerin eine wertvolle Platzierung.

Bei einem Nachwuchswettkampf in Rostock staunten die verantwortlichen Trainer nicht schlecht, als sie die Halle betraten und feststellten, dass aus dem Sprungbecken mehrere Hektoliter Wasser fehlten. Ein defektes Ventil hatte für diese "Überraschung" gesorgt. Der Wettkampf musste um mehrere Stunden verschoben werden.

In Rom unterbrach ein Schiedsrichter einen Sportler in der Konzentrationsphase auf seinen Sprung. Der Schiedsrichter hatte die ungewöhnliche Sprungnummer 413b zu spät gesehen und meinte, es handle sich um einen Fehler. Jedoch hatte der Sportler den bis dahin sehr wenig gesprungenen Eineinhalb fliegenden Delfinsalto gehechtet (413b) korrekt in sein Programm aufgenommen. Der Schiedsrichter war davon ausgegangen, dass der Sportler den bis dahin geläufigen Eineinhalbfachen Delfinsalto gehechtet (403b) zeigen würde.

Bei einem internationalen Meeting musste eine Springerin aus gesundheitlichen Gründen ihre Teilnahme am Finale kurzfristig absagen. Die Reservespringerin, dreizehnte des Vorkampfes, war nicht in der Schwimmhalle. Auch die nächste Nachrückerin war bereits im Hotel. So tauschte die fünfzehnte eiligst ihren Zuschauerplatz auf der Tribüne mit dem Platz auf dem Sprungbrett und eröffnete nach vielem Hin und Her das Finale.

Der Handstand ist ein wesentliches Element im Turmspringen. Er sollte bereits von jungen Springer*innen täglich geübt werden. Nichts ist deprimierender im Wettkampf, als ein nicht deutlich fixierter Handstand. Sobald sich beide Füße vom Turm gelöst haben, beginnt der Kampfrichter diesen Handstand zu bewerten. Wenn der Assistenzschiedsrichter ein Wandern der Hände auf der Plattform erkennt, signalisiert er das dem Schiedsrichter und von jeder Kampfrichterwertung werden zwei Punkte abgezogen. Vor dieser Regeländerung gab es Zeiten, in denen die Athleten wahre Strecken auf dem Turm im Rückwärtsgang zurücklegten und dann wieder an der Turmkannte zur Ruhe kamen und den Sprung ansetzten.

Mit einem äußerst spektakulären Handstand ging der Chinese Ton Hui in die Geschichte des Wasserspringers ein. Der Athlet kam im Handstand aus der Balance, was für einen Chinesen äußerst ungewöhnlich war, und sackte tief mit dem Oberkörper unter die Turmkante. Nur mit größter Kraftanstrengung konnte er sich wieder in den Handstand herausdrücken. Diese ungewollte "Akrobatik" ging in das Vokabular ein, indem man später bei solchen Handstandvarianten davon sprach, der Sportler habe einen "Ton Hui" gemacht.

Wie wichtig Videoaufnahmen der Wettkampfsprünge sein können, zeigte sich bei einem internationalen Wettkampf. Während der Trainingswissenschaftler voll auf seine Aufnahmen der Sprünge konzentriert war, fand eine andere Person Gefallen an der neben ihm stehenden Tasche. Da alle Videoaufnahmen zur Auswertung stets aus einem guten Winkel zum Wettkämpfer aufgenommen werden müssen, ist der Run auf die besten Aufnahmeplätze groß. So auch in diesem Wettkampf. Von der gegenüberliegenden Seite des Sprungbeckens nahm ein Trainer nicht nur den Sprung auf, sondern zufällig auch das Entwenden der Tasche. Dumm gelaufen für den Einen, Glück für den Anderen.

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