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Der zweite Wettkampf des Tages gehörte den Springerinnen vom 10m Turm, wo 14 Sportlerinnen in den Wettstreit traten, alle mit dem Ziel, sich für das Halbfinale zu qualifizieren. Beim Sprung vom Turm zeigten die Athletinnen beeindruckende Handstandpositionen, was die herausragende Körperbeherrschung in diesem Sport verdeutlichte.

In der Vorrunde stach das kanadische Team besonders hervor, indem es die ersten drei Plätze belegte. Allerdings schaffen es nur jeweils zwei Athletinnen pro Nation in die nächste Runde. Trotzdem schaffte es Deutschland mit zwei Springerinnen ins Halbfinale, obwohl alle vier unter den besten Zehn waren.

Im Halbfinale am Nachmittag traten dann die besten 11 aus dem Vorkampf an. Hier bot sich den Zuschauern ein fesselndes Spektakel mit anspruchsvollen Sprüngen, teils sehr hohen und niedrigen Wertungen sowie einem ständigen Wechsel an der Spitze. Eine Athletin erhielt einen Punktabzug von 2 Punkten für einen riskanten doppelten Anlauf zum Handstand, was die Risikobereitschaft in diesem hochkompetitiven Umfeld unterstrich.

Am Ende des Halbfinales lagen die Finalistinnen eng beieinander, was die Vorfreude auf ein packendes Finale weiter steigerte. Die Tatsache, dass alle 11 Athletinnen sich für den finalen Wettkampf qualifizieren konnten, unterstreicht die erstklassige Qualität dieses Wettbewerbs. Die Zuschauer dürfen sich auf ein mitreißendes Finale freuen, in dem die besten Wasserspringerinnen um die begehrte Goldmedaille kämpfen werden.

Der zweite Wettkampftag begann mit der Vorrunde der Männer vom 3-Meter-Brett, bei der sich mehr als 20 Sportler um den Einzug ins Halbfinale duellierten. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl gestalteten sich die Wartezeiten zwischen den Sprüngen als recht lang. Die Athleten hielten ihre Muskulatur durch Dehnübungen und auf-der-Stelle-Springen geschmeidig.

Nach sechs Runden, die von sehr unterschiedlichen Ergebnissen geprägt waren, standen die Teilnehmer für das Halbfinale fest. Hierbei gilt die Regel, dass unabhängig von den Punkten nur zwei Athleten pro Nation das Halbfinale erreichen können. Der jüngste Athlet, Gyeongbin Kim aus Korea, erst 14 Jahre alt, sprang direkt in die nächste Runde.

Beim Halbfinale im Kunstspringen der Herren vom 3-Meter-Brett versammelten sich die besten 18 aus dem Vorkampf zu einem atemberaubenden Wettkampf um den Einzug ins Finale. Nach der Hälfte ihrer Sprünge hatten bereits zwei Teilnehmer die 200 Punkte erreicht, was vielversprechend für das Erreichen der magischen 400 Punkte am Ende war. Dennoch gab es auch Punktabzüge – ein doppelter Anlauf führte zu einem Abzug von zwei Punkten in jeder Wertung. Hierbei zeigte sich die mentale Stärke eines Athleten, der seinen Sprung trotzdem souverän ausführte.

Die Stadtwerke Rostock AG ist seit vielen Jahren Hauptsponsor für eine der traditionsreichsten Sportarten in Rostock

Das Kunst- und Turmspringen hat in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock seit 1955 eine beachtliche Tradition. Mit der Einweihung des zu seiner Zeit europaweit zu den modernsten zählenden Hallenschwimmbädern mit Sprunganlagen begann auch die Geschichte des Wasserspringens in unserer Stadt. Seither hat die "Neptunschwimmhalle", wie sie von den meisten nur kurz genannt wird, vielen Generationen von Wassersportbegeisterten nicht nur gute Trainingsbedingungen geboten, sondern auch international hochkarätige Wettkämpfe. Zu diesen gehört zweifellos der Internationale Springertag Rostock, der in diesem Jahr zum 66. Mal ausgetragen wird. Der Springertag fand zudem 26 Jahre im Rahmen der FINA Diving Grand Prix Serie statt.

Mit dem Ende der Pandemie und der Umwandlung der FINA in die ,,World Aquatics‘‘ konnten sich Standorte aus fünf Ländern für ein ,,World Aquatics Diving Recognised Event‘‘ bewerben. Das hat der Rostocker Springertagsverein getan und die Anerkennung für den 66. Internationalen Springertag Rostock vom 18.1.24-21.1.24 bekommen. Die Vorbereitung ist wie ein Neuanfang, neue Vertragsinhalte sind zu erfüllen, Sponsoren und Kooperationspartner zu überzeugen, dass sich das neue Format bewährt. Natürlich hat der Rostocker Springertag den Anspruch, die Erwartungen aller Gäste zu erfüllen und das gewohnte Niveau, ob nun für die Sportler:innen als auch die Zuschauer:innen, zu erreichen und zu halten. Vor allem die Unterstützung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock sowie des Hauptsponsors der Stadtwerke Rostock AG sind die Basis für die erfolgreiche Planung und Durchführung des Events. Ein weiterer Garant ist das voll motivierte ehrenamtliche Organisationsteam. Denn die Wettkämpfe selbst sind nur ein Teil des Aufwandes, den der Vorstand um Lutz Buschkow, Andreas Kriehn und Sabina Migge zu leisten hat. Von der Ausschreibung des Events, über Anreise, Unterbringung, Verpflegung bis zur Abreise der Mannschaften liegen Monate sehr angestrengter Arbeit. Für jede auch noch so kleine organisatorische Frage benötigt man finanzielle Sicherheiten, die dank der Stadtwerke Rostock AG als Hauptsponsor und anderer Sponsoren und Unterstützer gegeben sind. Sportveranstaltungen derartigen Niveaus wären in der heutigen Zeit nicht denkbar. Umso wichtiger ist es, dass sich Unternehmen aus Rostock und der Region dafür einsetzen, damit die Vielfalt des Sports in unserer Stadt eine Zukunft hat. Die Stadtwerke Rostock sind hierfür beispielgebend.

Was erwartet die Zuschauerinnen und Zuschauer bei diesem Springertag?

Es gibt in diesem Jahr eine Änderung im Wettkampfsystem durch das Aufnehmen des 1m Wettkampfes. Dieser WM-Modus ermöglicht es den teilnehmenden Ländern, sich besser auf die WM vorzubereiten. Auch für die Zuschauer wird es attraktiver, da in diesem Modus jeweils 12 Athleten bzw. Athletinnen in den Einzelwettkämpfen im Finale stehen. Der Verein rechnet mit 15-20 teilnehmenden Nationen, die im Vorfeld der Weltmeisterschaften in Doha sowie der Olympischen Spiele in Paris jede Wettkampfchance nutzen werden.

Am Donnerstag wird es um 10 Uhr mit den Vorkämpfen vom 1m-Brett beginnen. Ab 15 Uhr folgen die Finals vom 1m-Brett, nach denen dann die Eröffnungsfeier mit dem Einmarsch der teilnehmenden Nationen stattfindet. Zum Abschluss des ersten Wettkampftages folgt das Finale im Synchronspringen der Herren vom 3m-Brett. Den genauen Zeitplan und weitere Informationen sind auf der Homepage www. springertag-rostock.de zu finden.

Ticketpreise

Familien-Tageskarte 25 € (2 Erwachsene und 2 Kinder)

Tageskarte 10 € (pro Person mit gewähltem Datum)

Tageskarte ermäßigt 5 € (Studenten, Schüler, BFD, FSJ, Inhaber Warnowpass, Schwerbehinderte und Rentner)

Dauerkarte 25 €

Tageskarte VIP (mit Zugang zum VIP-Bereich und VIP-Plätzen) 50 €

Nach einem ereignisreichen Tag freuten sich alle auf die feierliche Eröffnung des Wettkampfes. Diese wurde durchgeführt von Eva-Maria Kröger, Oberbürgermeisterin der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Lutz Buschkow, Präsident des Internationalen Springertag Rostock e.V. und Tony Koh Kok Beng, Delegierter der World Aquatics.

Im Anschluss folgte der Eröffnungssprung – gesprungen von den Nachwuchssportlern des WSC Rostock der 4. und 5. Klasse.

Das dritte Finale an diesem Tag bestritten die Herren – paarweise. Es stand das Synchronspringen vom 3m Sprungbrett auf dem Plan. 8 Synchronpaare gingen dabei an den Start, um ihr Können unter Beweis zu stellen.

Nach der ersten Runde lagen die Athleten noch alle eng beieinander. Doch mit jeder Runde wurden die Abstände größer und am Ende der 6 Sprünge konnte es nur für ein Team Gold geben.

Alexander Lubbe und Moritz Wesemann holen mit 401,55 Punkten die zweite Goldmedaille für Deutschland. Adrian Abadia und Nicolas Garcia Boissier holen Silber für Spanien mit 370,32 Punkten. Die Bronzemedaille ersprangen sich Kacper Lesiak und Andrzej Rzesutek mit 366,81 Punkten für Polen.

Wir gratulieren allen Athletinnen und Athleten und bedanken uns für diesen tollen ersten Wettkampftag.

Am ersten Tag gab es direkt 3 Finale.

Wie auch am Vormittag hatten die Herren den Vortritt. Die besten 10 aus der Vorrunde sprangen vom 1m Brett um Gold. Bereits nach der ersten Runde setzte sich Matthew Dixon aus Großbritannien an die Spitze.

Diesen Vorsprung konnte Matthew über die 5 folgenden Sprungrunden weiter ausbauen und sicherte sich damit die erste Goldmedaille des Wettkampfwochenendes mit 373,35 Punkten.
Platz 2 ging an Jordan Houlden ebenfalls aus Großbritannien, Platz 3 erkämpfte sich Tazman Abramowicz aus Kanada.

Neben der Goldmedaille erhielt Matthew Dixon außerdem den Ehrenpreis der Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg- Vorpommern. Überreicht wurde dieser von Stefanie Drese, Ministerin für Soziales, Gesundheit und Sport des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Nach einer Pause folgte auch direkt das nächste Finale. Ebenfalls vom 1m Sprungbrett traten die besten 12 Frauen aus dem Vorkampf gegeneinander an.

Nach der ersten Runde setzte sich Jette Müller aus Rostock, wie auch schon im Vorkampf, an die Spitze. Diese Position konnte sie über alle 5 Sprünge verteidigen. Jette sprang mit 248,95 Punkten auf den ersten Platz und holte das erste Gold für Deutschland. Platz 2 ging an Amy Rollinson aus Großbritannien mit 240,40 Punkte und Platz 3 hat Kaja Skrzek aus Polen mit 239,85 Punkten ersprungen.

Endlich konnte es losgehen - der 66. Internationale Springertag Rostock.

Wir begannen am Donnerstag mit der Vorrunde der Herren vom 1m Brett. Dabei traten 13 Athleten an. Die ersten 10 zogen ins Finale am Nachmittag ein.

Mit mehrfachen Schrauben und Salti, vorwärts und gehechtet, nutzten die Sportler jeden Zentimeter in der Luft aus. Nach allen Drehungen sollte das Eintauchen ins Wasser möglichst ohne Spritzer gelingen.

Die Sprungkraft, die die Sportler für den Absprung vom Brett benötigten, ist beeindruckend. Hierbei wurde zum Teil so viel Kraft auf das Brett ausgeübt, dass die Kante des Brettes beim Absprung in das Wasser eintauchte.

In der Vorrunde sprang jeder Sportler 6 Sprünge.

Nach einer Pause ging es weiter mit der Vorrunde der Frauen, ebenfalls vom 1m Sprungbrett. In diesem Wettbewerb traten 14 Athletinnen gegeneinander an. Auch ihr Ziel war der Einzug in das Finale am Nachmittag.

Die Zeit zwischen ihren Sprüngen nutzten die Sportlerinnen sehr unterschiedlich. Während die eine Springseil sprang, dehnte sich die andere noch etwas an der Bank. Fast alle hatten Kopfhörer auf oder in den Ohren. Was alle Athletinnen gemeinsam hatten - sie konzentrierten und fokussierten sich auf ihren nächsten Sprung.

Nach 70 Sprüngen, 5 pro Springerin standen auch die 12 Finalteilnehmerinnen fest.

Dem Finale am Nachmittag stand somit nichts mehr im Weg oder?

Kurz nach der 2. Vorrunde des Tages wurde es dunkel in der Schwimmhalle. Der Strom fiel aus. Dank tatkräftiger Unterstützung der Mitarbeitenden der Neptun-Schwimmhalle war der Fehler jedoch schnell gefunden und das Problem behoben. Alles ging wieder seinen gewohnten Weg und die Beteiligten konnten aufatmen.

Der Onlineverkauf der Eintrittskarten für den Springertag über Mvticket.de oder die dort angeschlossenen Vorverkaufsstellen im gesamten Stadtgebiet ist bereits gestartet. Ab dem 02.01.24 können die Karten zusätzlich auch in der Neptunschwimmhalle am Counter im Eingangsbereich erworben werden.

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