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Der Wasserspringerclub Rostock e.V. möchte sich bei allen Mitgliedern, Eltern, Großeltern für die grossartige Unterstützung im Rahmen des 66. Internationalen Springertages in der Neptunschwimmhalle Rostock bedanken. Ob die Hilfe an der Garderobe, an der Gästeversorgung oder durch zahlreiche Kuchenspenden konnten wir mit unserer Arbeit am Erfolg des Springertages teilhaben. Allen Beteiligten hat es sehr viel Spaß und Freude bereitet. Auf ein Wiedersehen im Jahr 2025.

Der letzte Wettkampftag begann mit dem Vorkampf und dem Halbfinale der Herren vom Turm. Insgesamt traten 19 Athleten im Vorkampf an, jeder von ihnen präsentierte 6 Sprünge, um die Jury von seinem Können zu überzeugen. Schon nach den ersten beiden Sprüngen zeichnete sich ein fesselnder Vorkampf ab. Die Athleten wechselten ständig ihre Platzierungen, was die Bedeutung von Präzision und Konsistenz unterstrich. Ein einziger Sprung konnte über den Einzug in die nächste Runde entscheiden. Während einige Sprünge mehrfach mit 8,0 oder höher bewertet wurden, gab es auch überraschend niedrige Wertungen.

Besonders beeindruckend war die Leistung der beiden jüngsten Starter, beide erst 14 Jahre alt. Beide Nachwuchssportler schafften es unter die besten 15 und zogen somit ins Halbfinale ein. Nach einer kurzen Pause setzte sich der Wettbewerb direkt fort. Die Springer steigerten ihre Leistungen nochmals, und die Punktzahlen erhöhten sich weiter. Wie zuvor wurden die vorderen Plätze im Halbfinale kontinuierlich neu gemischt. Die Vorfreude auf das Abendfinale wuchs mit jeder Runde. Nach 6 Sprüngen pro Athlet standen die besten 12 für das Finale fest.

Das Finale bildete den krönenden Abschluss eines herausragenden Wettkampfwochenendes. Das Hallenschwimmbad war bis auf den letzten Platz gefüllt, und die Zuschauer konnten sich auf einen mit Spannung erwarteten Wettkampf freuen. Die Athleten enttäuschten nicht. Sie gaben nochmals alles, um dem Publikum fesselnde Sprünge zu präsentieren und sich hohe Wertungen zu sichern.

Der Kampf um die ersten 3 Plätze gestaltete sich äußerst knapp. Sprung um Sprung, Runde um Runde wurde das Feld neu sortiert. Zwischen dem ersten und dem dritten Platz lagen zum Teil nicht einmal eine Handvoll Punkte. Nach 6 Sprungrunden war die Spannung in der Halle nahezu greifbar.

Mit 466,10 Punkten sicherte sich Benjamin Tessier aus Kanada verdient die Goldmedaille, dicht gefolgt von Robbie Lee aus Großbritannien mit 462,15 Punkten. Den dritten Platz belegte Jaden Eikermann aus Deutschland mit 461,15 Punkten.

Wir gratulieren allen Athleten zu ihren beeindruckenden Leistungen und bedanken uns für diesen herausragenden Abschluss.

Am heutigen Nachmittag freut sich das Publikum auf das 3m-Synchronspringen der Damen. Der Schwerpunkt dieses Wettkampfes liegt auf der Synchronität der Sprünge. Die Präzision und Harmonie der Bewegungen sind entscheidend für eine erfolgreiche Ausführung. Neben der Synchronität bewerten die Punktrichter die technische Ausführung, die künstlerische Darstellung und die Landung im Wasser. Damit dies bestmöglich gelingt, sind neben den sportlichen Fähigkeiten auch ein starkes emotionales Band zwischen den Sportlerinnen notwendig, damit sie im gleichen Rhythmus bleiben. Das Synchronspringen wurde erstmals 2000 in Sydney zu einer olympischen Disziplin.

Der Wettbewerb zeigt auch, wie viel mentale Stärke die Sportlerinnen besitzen müssen. Nachdem die georgische Athletin in ihrem ersten Anlauf ausrutschte, schaffte sie es im zweiten Versuch leider nicht, ihre Nerven ruhig zu halten. Der Sprung musste daher mit 0 Punkten bewertet werden, und das Team stieg aus dem Wettkampf aus.

Stattdessen hielten die verbleibenden 7 Paare das Publikum in Spannung und zeigten, wie hochwertig diese Wettkampfveranstaltung hier in Rostock ist. Alle Paare holten hohe Punkte und lagen immer nur wenige Punkte auseinander. Nach ihrem ersten Sprung setzte sich das deutsche Duo an die Spitze. Das spornte die anderen Paare noch etwas mehr an, und so zogen sie nach. Die Platzierungen wurden während der 5 Sprünge immer wieder ordentlich durchgemischt.

Am Ende konnten sich Jette Müller und Lena Hentschel dennoch durchsetzen und ersprangen mit 287,13 Punkten den ersten Platz. Platz 2 geht an das Team aus Großbritannien mit Deshame Bent-Ashmeil und Amy Rollison. Margo Erlam und Aimee Wilson aus Kanada kamen auf Platz 3.

Wir gratulieren allen Athletinnen ganz herzlich.

Ole Rösler und Espen Prenzyna gehören beide zum Perspektivkader des deutschen Wasserspringens. Das bedeutet, dass sie darauf trainieren, in den Olympiakader aufgenommen zu werden. Espen ist im Juniorenbereich der Erwachsenen aktiv, während Ole in der A-Jugend springt. Beide trainieren hier in Rostock und wurden 2023 Jugend-Europameister.

Am Samstag traten sie im 10m Synchronspringen an und begeisterten nicht nur das Publikum. Im Hallenschwimmbad „Neptun“ wurde es richtig laut, als die beiden Sportler des WSC auf dem Turm standen und natürlich nach ihren Sprüngen.

Die Sprünge im 10-Meter-Synchronspringen erfordern hohe Körperbeherrschung, Koordination und Kraft. Die Springer müssen präzise Drehungen und Positionen in der Luft ausführen. Und dieses Können zeigten Ole und Espen. Damit konnten sie auch die Jury überzeugen, und es folgten die Höchstwertungen dieses Wettkampfes.

Doch die ersprungenen Punkte führten dennoch nicht zum offiziellen Sieg. Warum? Wir stehen kurz vor der WM in Doha, dies ist die letzte Möglichkeit, sich Quotenplätze für die Olympischen Spiele in Paris zu sichern. Im Synchronspringen fehlen diese aktuell noch für Deutschland. Bei der WM darf jede Nation nur ein Synchronpaar aufstellen. Es gibt dabei viele Richtlinien, die eingehalten werden müssen, um an den Start gehen zu können. Der Schwierigkeitsgrad muss einen Mindestanspruch erfüllen, die Punkte der Qualifikationswettbewerbe müssen eine gewisse Grenze überschritten haben, und man muss besser sein als die Kontrahenten. Der Internationale Springertag Rostock sollte die Entscheidungsgrundlage für den Interims-Bundestrainer darstellen, ob Timo Barthel und Jaden Eikermann oder Tom Waldsteiner und Luis Avila Sanchez in Doha an den Start gehen.

Es standen also drei deutsche Paare für den Wettkampf bereit, aber es durften nur zwei gewertet werden. So entschied man sich, Ole und Espen dennoch die Chance zu geben, weitere Erfahrungen im internationalen Wettkampf im Erwachsenenbereich zu sammeln. Außerdem bot sich den beiden die Möglichkeit, in ihrer Heimat die Fans zum Jubeln zu bringen. So hatten auch die Großmütter von Espen, mit 99 Jahren, die Möglichkeit, ihn anzufeuern.

Und unsere beiden Athleten ließen sich nicht davon aus der Ruhe bringen, dass sie außerhalb der Wertung sprangen. Im Gegenteil – sie zeigten absolute Höchstleistungen. Mit ihren souveränen Sprüngen erreichten sie 394,23 Punkte und damit 1,86 Punkte mehr als Platz 1. Auch wenn sie offiziell nicht auf das Treppchen schaffen konnten, sollten diese körperlichen und mentalen Höchstleistungen belohnt und bejubelt werden.

So ließen es sich Andreas Kriehn, Vizepräsident des Internationalen Springertag Rostock e.V., und Lutz Buschkow, Präsident des Internationalen Springertag Rostock e.V., nicht nehmen, den beiden nochmals persönlich zu gratulieren – natürlich auch im Namen des WSC und der Helfer des ISTR. Auch hier gab es nochmals großen Applaus aus dem Publikum.

Wir gratulieren Ole und Espen zu dieser hervorragenden Leistung!

Nach einem mitreißenden Vorkampf und einem packenden Halbfinale fieberten die Zuschauer am Abend einem ebenso fesselnden Finale entgegen. Das 3-Meter-Kunstspringen ist seit den frühen Tagen der modernen Olympischen Spiele ein unverzichtbarer Bestandteil des Wasserspringens und hat im Laufe der Jahre eine reiche olympische Tradition aufgebaut.

Die Herausforderung des 3-Meter-Kunstspringens liegt in der meisterlichen Körperkontrolle, die notwendig ist, um eine präzise Landung im Wasser zu gewährleisten. Die 12 Athletinnen dieses Wettbewerbs bewiesen eindrucksvoll ihre Fähigkeiten. Mit jedem Sprung eroberten sie nicht nur Punkte, sondern ließen auch das Hallenschwimmbad "Neptun" erbeben. Der Applaus wurde von Sprung zu Sprung lauter, und die Spannung war förmlich greifbar.

Nachdem jede Athletin ihre fünf Sprünge absolviert hatte, wurde das Endergebnis verkündet: Gold ging an Desharne Bent-Ashmeil aus Großbritannien, Silber ersprang sich Jette Müller aus Rostock und Bronze wurde von Lena Hentschel aus Deutschland errungen.

Mit herzlichen Glückwünschen gratulieren wir den Athletinnen zu ihren beeindruckenden Leistungen!

Am dritten Wettkampftag eröffneten die Damen das Finale im Synchronspringen vom 10m Turm. Diese Disziplin wurde erstmals bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen für Frauen eingeführt und ist seither eine feste Größe im Olympischen Wasserspringen. Heute traten drei Paare an, um die begehrte Goldmedaille zu gewinnen, wobei zwei der drei Duos aus Deutschland stammten. Leider schafft es immer nur ein Paar pro Nation auf das Siegerpodest.

Alle Paare zeigten 2 Pflicht- und 3 Kürsprünge, was das Publikum in Atem hielt. In den Wertungen der einzelnen Sprünge lagen immer nur wenige Punkte zwischen den Paaren. Die Bewertung erfolgte anhand von Synchronität, technischer Ausführung, Haltung und Ausdruck. Nachdem jedes Paar 5 Sprünge absolviert hatte, konnten sich Elena und Christina Wassen aus Deutschland an die Spitze setzen, während Silber an Ana Carvajal und Valeria Antolino aus Spanien ging.

Anschließend traten die Herren an, ebenfalls zu zweit vom 10m Turm. Hier wurden 6 Paare nach ihrer Synchronität beim Springen bewertet. Die Koordination der Sprünge ist entscheidend, und die Springer sollten ihre Bewegungen so abstimmen, dass sie gleichzeitig starten, in der Luft gleiche Positionen einnehmen und gleichzeitig ins Wasser eintauchen.

Auch in diesem Wettkampf zeigte sich die hohe Qualität dieser Veranstaltung. Die Bewertungen lagen sehr eng beieinander. Während sich nach 6 Sprüngen der erste Platz mit 392,37 Punkten deutlich absetzte, trennten Platz 2, 3 und 4 nur wenige Punkte. Der erste Platz ging an Timo Barthel und Jaden Eikermann aus Deutschland mit 392,37 Punkten. Filip Jachim und Robert Lukaszewicz aus Polen belegten mit 364,32 Punkten den zweiten Platz, dicht gefolgt von Mark Hrytsenko und Danylo Avanesov aus der Ukraine mit 361,89 Punkten.

Wir gratulieren allen Athletinnen und Athleten zu den hervorragenden Leistungen.

Das 3-Meter-Kunstspringen gehört zu den am häufigsten durchgeführten Wassersprung-Disziplinen bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Daher war es nicht überraschend, dass sich am dritten Wettkampftag 21 Athletinnen im Vorkampf präsentierten. In fünf Sprüngen absolvierten die Springerinnen Pflicht-, Kür- und Optionalsprünge.

Das deutsche Team war mit vier Athletinnen vertreten, von denen es alle unter die besten 18 schafften. Da jedoch nur zwei Sportler pro Nation am Halbfinale teilnehmen konnten, qualifizierten sich lediglich 16 Athletinnen aus dem Vorkampf für die nächste Runde.

Nach einer kurzen Pause setzten die Springerinnen das Geschehen direkt im Halbfinale fort. Frauen im 3-Meter-Kunstspringen bringen oft einen individuellen Stil und Ausdruck in ihre Sprünge ein. Dies spiegelt sich in den Rotationen, der Körperhaltung und den ästhetischen Elementen während des Sprungs wider. Auch im Halbfinale zeigten die Athletinnen dies. Alle kämpften darum, sich einen Platz im Finale zu sichern, um am Nachmittag die Chance auf eine Goldmedaille zu haben.

Der Wettbewerb gestaltete sich äußerst spannend. Schon nach dem zweiten Sprung lagen zwischen dem ersten und dem sechsten Platz kaum 5 Punkte. Selbst als der Abstand zwischen den Kontrahentinnen größer wurde, blieb die Spannung erhalten. Die besten 12 Athletinnen zogen ins Finale ein, und die Zuschauer konnten sich nach einem derart aufregenden Halbfinale auf das Finale am Nachmittag freuen.

Das erste Finale des Tages war das Kunstspringen der Herren vom 3m-Brett. Jeder Athlet strebte danach, den perfekten Sprung hinzulegen, um die meisten Punkte und somit die Goldmedaille zu ergattern. Zum ersten Mal war dies bei den Olympischen Spielen möglich, und zwar bereits im Jahr 1904 in St. Louis.

Im Halbfinale setzten sich 12 Springer durch und präsentierten im Finale erneut ihre gesamte Fähigkeit. Das hohe Niveau des Wettbewerbs wurde schnell deutlich, wobei einige Athleten beeindruckend hohe Einzelwertungen und Gesamtpunktzahlen erzielten. Leider gab es jedoch auch niedrige Wertungen im Bereich der Zweierwertung.

Nach der dritten Runde wurde langsam klar, welche Sportler um die Podestplätze kämpfen würden. Das hinderte die Konkurrenz jedoch nicht daran, weiterhin Höchstleistungen zu erzielen, um das Gesamtfeld zu beeinflussen. Bedauerlicherweise führte eine verletzungsbedingte Auszeit dazu, dass Lars Rüdiger vorzeitig aus dem Wettbewerb ausscheiden musste.

Die verbleibenden Springer setzten alles daran, ihre Kraft, Körperspannung und Technik voll auszuschöpfen. Die Spannung in der Halle war förmlich spürbar. Letztendlich kann jedoch nur einer Gold bekommen. Jordan Houlden aus Großbritannien setzte sich am Ende durch, gefolgt von Guillaume Dutoit aus der Schweiz und Adrian Abadia aus Spanien.

Das zweite Finale ging heute an die Frauen vom Turm. In fünf Runden nahmen die besten elf Athletinnen noch einmal ihr technisches Können, Mut und Geschick zusammen. Schon das Halbfinale am Nachmittag war spannend, und so freuten sich die Zuschauer auf einen hochkarätigen Wettbewerb.

Und so sollte es kommen: Die Athletinnen gaben alles, um dem Publikum in fünf Sprüngen alles zu bieten. Dazu zählte leider auch ein Fehlhandstand, also ein zweiter Anlauf und damit Punktabzug. Nach fünf Sprüngen hatten wir ein Ergebnis. Platz 1 ging an Else Praasternik aus den Niederlanden, Platz 2 ersprang Katelyn Fung aus Kanada, und Bronze erhielt Valeria Antolino aus Spanien.

Herzlichen Glückwunsch an alle Athletinnen und Athleten.

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